Mehr Volksschullehrer:innen gesucht

“SLÖ fordert dringend mehr Volksschullehrer/innen: Investitionen in Grundschulbildung notwendig”

Angesichts der aktuellen PISA-Ergebnisse erhebt der SLÖ-Bundesvorsitzende der Pädagoginnen und Pädagogen, Thomas Bulant, seine Stimme für bedeutende Veränderungen im österreichischen Bildungssystem. Die Forderung ist klar: Es braucht mehr Volksschullehrer:innen und Investitionen in die Grundschulbildung.

Bulant betont die Notwendigkeit von kleineren Lerngruppen und einer Verdoppelung der eingesetzten Lehrkräfte zu Beginn der Pflichtschulzeit. Insbesondere in Klassen mit 25 Kindern und mehr seien Lehrkräfte allein nicht in der Lage, die großen Entwicklungsunterschiede auszugleichen, die bereits im Alter von sechs Jahren entstehen.

Seit über 10 Jahren fordern SLÖ und FSG in der Gewerkschaft der Pflichtschullehrer:innen verstärkte Investitionen in die Volksschulen. Bulant hebt hervor, dass der Bedarf an Volksschullehrer:innen nicht nur eine Frage der finanziellen Ressourcen ist, sondern auch eine Herausforderung in Bezug auf die Ausbildung. Eine quantitative und qualitative Reform der Lehrer:innenausbildung sei notwendig, um Lehrpersonen von Anfang an praxisorientiert auszubilden.

Angesichts des bisherigen Stillstands in diesem Bereich appelliert Bulant an den neuen SPÖ-Parteivorsitzenden, Andreas Babler. Er hofft, dass Babler, der sich für eine kinderzentrierte Zukunftspolitik ausspricht, die Notwendigkeit von Investitionen in die Grundschulbildung erkennt und umsetzt. Die Bildung der jüngsten Generation müsse im Mittelpunkt der politischen Agenda stehen, so Bulant.