FSG-GÖD Frauen fordern ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, der jährlich am 25. November stattfindet, fordert FSG-GÖD Frauenvorsitzende, Susanne Schubert, ein „Ende der Verharmlosung und Tabuisierung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen“.

Jeder fünften Frau in Österreich wird ab ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt angetan. EU-weit ist sogar jede dritte Frau betroffen. Im Jahr 2018 suchten 3.284 Frauen und deren Kinder Zuflucht und Unterstützung in einem der österreichischen Frauenhäuser und von der Polizei wurden 8.076 Betretungsverbote (gegen Männer) verhängt. Auch die Zahl der weiblichen Mordopfer in Österreich steigt. Seit 2014 kam es zu mehr als einer Verdoppelung von Frauenmorden.

Jedes Jahr am 25. November starten deshalb die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Das Ziel dieser Aktionstage ist es, Gewalt gegen Frauen in all ihren Ausprägungen zu thematisieren und ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken. Auch die Gewerkschaftsfrauen beteiligen sich an den Aktionstagen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Als Zeichen der Solidarität wurde die Aktionsfahne am 25. November am ÖGB-Gebäude in Wien gehisst. In den nächsten 16 Tagen folgen weitere ÖGB-Aktivitäten im Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen, die auf den Social Media Kanälen des ÖGB mitverfolgt werden können.

 „Wir unterstützen die ÖGB-Kampagne anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Denn es ist einer modernen, demokratischen Gesellschaft nicht würdig, dass Gewalt gegen Frauen zum Alltag gehört. Die Verharmlosung und Tabuisierung von Gewalt gegen Frauen muss endlich ein Ende finden“, so Susanne Schubert, FSG-GÖD Frauenvorsitzende, anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen.

Alle Infos zur ÖGB-Kampagne gibt’s hier.