EU-Wahl am 26. Mai 2019: GewerkschafterInnen machen den Unterschied!

Welche Abgeordnete im Europaparlament sitzen, macht einen großen Unterschied. Die Erfahrung zeigt: Wenn wir als GewerkschafterInnen dranbleiben und nicht lockerlassen, dann schaut am Ende ein Plus für die Beschäftigten raus. Als GewerkschafterInnen lautet unsere Devise: Wir überlassen Europa nicht den Konzernen!

vlnr: Erich Rudolph – Evelyn Regner – Stefan Seebauer – Daniela Eysn – Susanne Schubert – Hannes Gruber – Andreas Schieder

Evelyn Regner ist unsere Gewerkschafterin im Europaparlament. Ihr hartnäckiger Einsatz hat einen großen Anteil daran, dass in den vergangenen Jahren einige wichtige EU-Beschlüsse im Sinne der ArbeitnehmerInnen durchgesetzt wurden, beispielsweise:

  • Der Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“ wird mit der neuen Entsenderichtlinie umgesetzt.
  • Steueroasen werden Schritt für Schritt trockengelegt. So können wir beispielsweise mit der Anti-Geldwäsche-Richtlinie sehen, wer die Eigentümer hinter schwindeligen Steuerkonstruktionen sind.
  • Dank neuer Regeln für EU-Unternehmen müssen die Mitgliedstaaten künftig jeden „Umzug“ einer Firma verbieten, wenn dadurch eine Briefkastenfirma entsteht, mit der Steuer-, Lohn- oder Sozialdumping betrieben wird oder die Rechte von ArbeitnehmerInnen ausgehebelt werden.

Doch wir GewerkschafterInnen rasten uns nicht auf unseren Erfolgen aus. Unsere Forderungen für die kommende EU-Wahl am 26. Mai 2019 lauten:

  • MACHT DER KONZERNE BRECHEN: Gegen Konzernprivilegien und für Steuergerechtigkeit!
  • ARBEIT MUSS SICH AUSZAHLEN: Schluss mit Lohn- und Sozialdumping!
  • RECHTSRUCK VERHINDERN: Strache, Le Pen und Orban stoppen!
  • PRIVATISIERUNGEN VERHINDERN: Unsere Wasserversorgung und unseren kommunalen Wohnbau schützen!
  • AKTIVE FRAUENPOLITIK: Die Hälfte der Bäckerei, statt nur ein großes Stück vom Kuchen!

Deshalb: Am 26. Mai 2019 – SPÖ!

Weitere Infos unter https://euwahl2019.at/ und https://europa.spoe.at/ .