SchulPARTNER – Helfen statt Strafen!

„Helfen statt Strafen“ ist unser Motto, um Eltern bei der kindlichen Frühförderung ins Boot zu holen. Die FSG-GÖD lehnt Schuldzuweisungen unter Schulpartnern ab.

Ganz anders sieht das FCG-Lehrergewerkschafter Paul Kimberger.Er fordert im Kurier spürbare Konsequenzen für Eltern, die sich nicht an der Bildungsbiografie ihrer Kinder beteiligen wollen, beispielsweise durch eine Kürzung der Kinderbeihilfe.

„Die Unterstützung der Bildungskarriere eines Kindes ist nicht eine Frage des Wollens, sondern fast immer eine des Wissens und Könnens. Wir lehnen Drohungen ab. Eine solidarische Gesellschaft hat jedem Kind eine Chance zu bieten. Es war bisher guter österreichischer Konsens, dass der Staat dort unterstützt, wo das Elternhaus und das Kind es brauchen“, hält Thomas Bulant, FSG-GÖD Lehrergewerkschafter und Pflichtschullehrer fest.

Durch gegenseitige Schuldzuweisungen unter Schulpartnern entstehen Konflikte, die für die Bildungskarriere alles andere als förderlich sind. Nur gemeinsam kann es gelingen, Kinder optimal zu fördern. Hilfreicher als Anschuldigungen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise Projekte, wie Elternraum, die bildungsfernen Erziehungsberechtigten helfen, ihre Kinder im Lernen zu unterstützen.

Außerdem fordern die FSG-LehrervertreterInnen: „Um die Bildungskarrieren eines jeden Kindes zu optimieren, müssen endlich die Kindergärten als erste und wichtigste Bildungseinrichtung ausgebaut und die Familiensozialarbeit durch zusätzliche Ressourcen gestärkt werden. Dazu braucht es mehr als Lippenbekenntnisse am Sonntag“, so Bulant.